DIE GESCHICHTE BAMBERGS DURCH DIE JAHRHUNDERTE

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Bambergs Weg durch die Jahrhunderte

Im Jahr 1973 feierten die Bamberger Bürger das tausendjährige Bestehen ihrer Stadt. Doch die Besiedelungsgeschichte des Felssporns an den Ausläufern des Steigerwalds auf dem der Domberg, liegt reicht bis in die Bronzezeit zurück. Die Entwicklung der Stadt Bamberg von einer kleinen Burg zu einem Zentrum des Ostfränkischen Reiches, bis hin zu einem Fürstbistum möchte ich hier bis in die Neuzeit dokumentieren.
Um dies möglichst objektiv zu tun und damit Sie eine möglichst breite Basis für eigene Forschungen vorfinden, werde ich meine Webseite mit nützlichen Links, Hinweisen zu Literatur und historischen Quellen erweitern. Sollten Sie Anregungen und Tipps für mich haben, zögern sie nicht, mich via Email zu kontaktieren.
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1007 Bistumsgründung

1007 hatte es der König geschafft: Nach langen Verhandlungen, mit Klugheit - aber auch List - und Versprechungen, hatte er die Bistumsgründung in Bamberg durchgesetzt. Auf der Mainzer Synode, Pfingsten 1007, gab der Bischof Heinrich von Würzburg, der Gebiete an das neue Bistum abtretten sollte, dem Drängen Heinrichs II. nach. Am 25. Mai fertigte der König mehrere Urkunden aus. Zum einen über den Gebietstausch mit dem Würzburger Bistum, zum anderen über Schenkungen an die Bamberger Kirche. Des Weiteren bekam er von der Synode die Genehmigung, seine Kapläne Alberich und Ludwig zu Papst Johannes XVIII. zuschicken, um dessen Segen zur Bistumsgründung zu erbitten. Diesen gewährte der Papst im Juni 1007 und stellte das neue Bistum unter den Schutz der römischen Kirche.
Die endgültige Gründung des Bamberger Bistums wurde auf der Synode zu Frankfurt am 1. November 1007 vollzogen. Auch hier musste sich Heinrich II. schwer ins Zeug legen und sich im Verlauf der Synode mehrfach in den Staub werfen, um die Synodalen so unter Druck zu setzen. Denn es gab immer noch starke Bedenken gegen die Bistumsgründung. Vor allem hatte der Würzburger Bischof seine Zustimmung zurückgezogen, nachdem ihm klar geworden war, dass der König seine Zusagen niemals einhalten würde. Er war der Synode ferngeblieben, um seiner Ablehnung Ausdruck zu verleihen und hatte einen Stellvertreter, Kaplan Berengar, geschickt. Am Ende stimmten die Anwesenden der Bistumsgründung zu und unterzeichneten das Verlaufsprotokoll der Synode. Der Erzbischof von Mainz Willigis weihte den Kanzler Erhart zum ersten Bamberger Bischof und der König beschenkte sein neues Bistum reichlich. Er stellts rund dreißig Schenkungsurkunden aus.

Letzte Änderung 01.01.2019
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